Nach einem wirklich guten Frühstück haben wir uns frisch gestärkt auf den Weg nach Finning gemacht. Dieser kleine Ort liegt zwischen Utting am Ammersee und Dießen am Ammersee.

Als wir in die Straße nach Finning einbogen, war ich mir erst nicht sicher, ob wir richtig sind. Es sah aus wie ein asphaltierter Feldweg im Ruhrgebiet. Aber das Navi ließ sich nicht beirren und so folgten wir der Wegbeschreibung.

Die brachte uns dann nach wenigen Kilometern auch an unser Ziel. Den Vogerlhof (www.vogerlhof.de).

Dort wurden wir sehr herzlich von Familie Pölzl empfangen die uns unsere Ferienwohnung zeigten. 

Es handelt sich hier quasi um ein Haus im Haus. An der Rückseite des Wohnhauses der Vermieter befindet sich die Ferienwohnung. Diese betritt man über einen separaten Eingang, welcher durch einen Zaun abgetrennt ist. Der gesamte kleine Garten ist umzäunt- aber nicht ausbruchsicher. 

Ich war absolut positiv überrascht. Die gesamte Wohnung ist absolut gemütlich und geschmackvoll eingerichtet. Viele Details entdeckt man erst auf den zweiten Blick. Insbesondere der hohe Holzanteil und die vielen selbst gefertigten Dinge geben diesem Ort ein besonderes Flair. 

 

An die Wohnung grenzt ein kleiner Garten mit vielen Kräutern, so dass man sämtliche Pflazen essen kann und keine Angst haben muss, dass Kinder oder Hunde etwas zu sich nehmen das ihnen nicht bekommt. 

Direkt nach unserer Ankunft begaben wir uns an den ca. 7 km entfernten Ammersee. Wir hatten bestes Wetter und fanden mit den Hunden schnell ein schönes halbschattiges Plätzchen in der Nähe einer Slipanlage an der wir ohne Probleme 75m ins 27 Grad warme Wasser laufen konnten und immer noch nur bis zur Hüfte drinstanden.

Sowohl wir, als auch die Hunde haben den Ausklang des Tages sehr genossen. 

Die Badestelle hat uns so gut gefallen, dass wir uns am nächsten Tag einen Tag am See gegönnt haben. Mittags gab es die klassische Brotzeit mir Brezn, Obatzda und ner Maß.

 

Am darauffolgenden Tag besuchten wir die Zugspitze. Wir machten uns schon sehr früh auf den Weg, um eine der ersten Fahrten nutzen zu können. 

 

Das Alpenpanorama empfand ich atemberaubend. Schon auf der Anfahrt habe ich mich beherrschen müssen nicht anzuhalten und einfach nur zu staunen. Da wir so früh vor Ort waren, haben wir unsere Tickets innerhalb von Minuten erhalten und konnten direkt in die nächste Gondel steigen. 

Die neue Seilbahn wurde erst Ende letzten Jahres in Betrieb genommen. Die Fahrt ist nicht ganz günstig. Pro Erwachsenen werden 56 Euro berechnet, Hunde zahlen 5 Euro. Die Kabinen sind sehr geräumig und auf 120 Personen ausgelegt.

Unsere Hunde sind ganz entspannt mit uns eingestiegen und hatten während der Fahrt auf den Gipfel keinerlei Probleme. Izzy stand direkt am Fenster und schaute immer in den Abgrund. Was hätte ich für ihre Gedanken gegeben!

Oben waren unsere Hunde eine Attraktion. Viele freundliche Menschen haben uns angesprochen und Fotos gemacht. Dabei haben unsere beiden Damen viele Streicheleinheiten erhalten. Wir verbrachten ca. 1,5 Stunden dort. Man begegnete uns durchweg freundlich. Als es voller wurde, haben wir uns entschieden den Gipfel zu verlassen und eine kleine Wanderung durch den angrenzenden Wald Richtung Eibsee zu machen. 

Da wir danach völlig ausgehungert waren, verschlug es uns nach Garmisch, wo wir alle Leberkäsbrötchen genossen. Anschließend ging es wieder nach Hause, wo wir uns etwas Ruhe gönnten.