Ich finde Anjas Artikel über das Geocaching sehr interessant und gut gechrieben. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang etwas skeptisch war, ob dies mit einem Whippet finktioniert, musste mich aber eines Besseren belehren lassen. 

 

 

Ein Sichtjäger bei der Nasenarbeit...
 
.... ob das meine beste Idee war, würde sich erst zeigen.
 
Aber als ich vom Geocaching mit Hund hörte, klang das nach einer interessanten, mal ganz anderen, Beschäftigung und vor allem nach einer tollen Zeit in der Natur für Hund und Mensch . 
Also: Gesagt - getan - und schon waren Globerunners Fusaichi - Ichi - und ich für den 6-stündigen Geruchskonditionierungskurs bei Deepdogs in Münster angemeldet. Nach der Methode Geocaching mit Hund nach Sabine Wolters wird der Hund hier Step by Step darauf vorbereitet, ein Gefäß - den sogenannten Cache - im Gelände aufzuspüren und anzuzeigen.
 
Los ging´s.....der Tag der ersten Stunde Geruchskonditionierung war da.
Voller Vorfreude und Spannung, was uns wohl erwarten würde, machten wir uns auf den Weg zu Deepdogs in Münster.
Jeder Kursteilnehmer bekam seinen eigenen Cache, damit auch zu Hause regelmäßig geübt werden kann. Nur so werden die wöchentlich erlernten Schritte weiter gefestigt. Erst einmal erfolgte die Gewöhnung an den, mit einem speziellen Duftstoff gefüllten, Cache. Dann begann die Suche nach dem Cache. Angefangen mit der offenen Suche im Sichtbereich des Hundes und anschließend auch im näheren Umfeld, ein wenig versteckt.
 
Ichi fand sich hier in einem ganz neuen Metier: Es ging weder um Schnelligkeit, noch um Wendigkeit, sondern nur um Nasenarbeit auf hohem Niveau.
Im Gegensatz zu den anderen Teilnehmer-Hunden des Kurses, tat sich Ichi am Anfang etwas schwer und ich zweifelte daran, im Geocaching eine sinnvolle Abwechslung für meinen Whippet gefunden zu haben. 
Doch nach und nach, unter der fachkundigen und geduldigen Anleitung von Daniela Strickmann von Deepdogs, gelang es, Ichi für die Sucharbeit zu gewinnen.
 
 
Fünf Wochen lang wurde geübt, belohnt, in der Gruppe trainiert und der gesamte Suchprozess stückchenweise gemeinsam aufgebaut. 
In der sechsten und letzten Übungsstunde war es dann soweit: wir gingen zu unserer ersten Tour ins Gelände.
Das GPS-Gerät, mit vorgegebenen Koordinaten, in der einen, die Schleppleine in der anderen Hand machten wir uns zusammen auf den Weg.
Am Zielpunkt angekommen begann für Ichi die Suche nach dem Cache. Und das mit Erfolg ! 
Der aufgespürte Cache wird natürlich direkt mit einem Leckerli, für die fleißige Spürnase, belohnt. Im Cache selbst befinden sich auch immer die nächsten Koordinaten und damit wird das GPS-Gerät an einen weiteren Teilnehmer der Runde übergeben. Gesucht wird abwechselnd, auf einer Runde von 1 - 1,5 Stunden. Der letzte Cache - der "Schatz" - enthält dann eine Belohnung für alle teilnehmenden Hunde und bildet somit einen gelungenen Abschluss. 
 
Ichis schnelle Auffassungsgabe und Begeisterung für die Nasenarbeit machten das Geocaching zu einem festen Bestandteil unserer Wochenenden. Ein- bis zweimal im Monat nehmen wir seither an den Touren, rund um Münster teil.
Auch wenn man bei Whippets zuerst an Rennen und Coursings, Geschwindigkeit und Eleganz denkt, sind diese wunderbaren Hunde zu so viel mehr fähig.
Das Geocaching bietet eine gelungene Abwechslung für alle, die Zeit mit weiteren Hundehaltern, bei einer abwechslungsreichen und anderen  Art des Hundesports zu schätzen wissen.
 
Neugierig geworden? Weitere Informationen zum Thema Geocaching mit Hund finden Sie hier:
https://www.deepdogs.de
https://www.sabine-wolters-hundetraining.de
 
Hier noch ein paar Bilder aus dem Whippet Report: